Helfen statt wegschauen

An unserer Schule gibt es sie inzwischen schon seit 10 Jahren: Streitschlichter. Das sind Schüler, die eingreifen, wenn ihre Mitschüler sich in die Haare kriegen. Und das mit deutlich mehr Erfolg als Lehrer mit Strafarbeiten und Verweisen.

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Michael Wetstein, Lara Wöhner, Elisar Reisich, Aaron Merbach und Leonie Müller sind diejenigen Schüler, die sich an das Abenteuer "Streitschlichtung" dieses Schuljahr gewagt haben.

Als Streitschlichter tragen sie viel Verantwortung. Deshalb wurden sie richtig für ihren Job ausgebildet. An sechs Nachmittagen gab es viel zu lernen. Unter anderem wurde über Konflikte und Konfliktlösungen gesprochen, es wurden sogar Konflikte nachgespielt und die Regeln der Streitschlichtung gelernt:

  1. Jeder lässt jeden aussprechen.

  2. Schimpfwörter sind verboten.

  3. Streitschlichter sind immer neutral, sie halten nicht zu einem der Streitenden.

  4. Das Gespräch ist vertraulich. Die Streitschlichter dürfen niemandem etwas von der Schlichtung erzählen.

Vor allem Kleinigkeiten lösen Streit aus. Besonders die jüngeren Kinder kriegen sich schon mal in die Haare und da ist es wichtig, kompetente Streitschlichter an der Hand zu haben.